Repertoire

Joseph Haydn (1732–1809)
  • Klaviertrio Nr. 5 g-Moll (HoB XV:1)
  • Klaviertrio Nr. 15 D-Dur (HoB deest)
  • Klaviertrio Nr. 27 As-Dur (HoB XV:14)
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
  • Klaviertrio op. 1 Nr. 2
  • Triosatz, WoO Es-Dur
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
  • Klaviertrio Nr. 2 c-Moll
Robert Schumann (1810–1856)
  • Klaviertrio Nr. 3 g-Moll op. 110
  • Fantasiestücke op. 88
Johannes Brahms (1833–1897)
  • Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8
  • Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
Gabriel Fauré (1845–1924)
  • Klaviertrio d-Moll op. 120
Claude Debussy (1862–1918)
  • Premier Trio en Sol
Sergei Rachmaninow (1873–1943)
  • Klaviertrio Nr. 1 g-Moll, „Trio élégiaque“
Maurice Ravel (1875–1937)
  • Klaviertrio (1914)
Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
  • Trio Nr. 1 op. 8
Gabriel Revollo (*1959)
  • La nave de los locos. Salome (2014)

Das Klaviertrio Ligeia, bestehend aus Eva Maria Preinfalk, Violine, Charlotte Foltz, Violoncello, und Anna-Victoria Baltrusch, Klavier, formierte sich im Sommer 2013 an der Musikhochschule Freiburg. Dort studierte das Ensemble bei Prof. Sylvie Altenburger und Joachim Kist.
Wichtige musikalische Impulse erhielt es au├čerdem von Prof. Julia Schröder, Beverley Ellis und Susanna Kadzhoyan sowie durch Meisterkurse bei Prof. Konstantin Lifschitz und Markus Fleck.
Der Name des Trios stammt aus der griechischen Mythologie. Die Sagengestalt „Ligeia“, deren Name „die Helltönende“ bedeutet, ist eine der Sirenen, die Seeleute durch ihren wundervollen Gesang anlocken. Das Mystische, Schöne und doch Undurchschaubare der Sirenen fasziniert bis heute und beschreibt die unerklärbare Kraft der Musik von der Antike bis in unsere Zeit. Die immerwährende Suche nach dem Wesen und der Essenz eines Werkes macht die gemeinsame Arbeit des Trios aus.

zurück Eva Maria Preinfalk
Geboren 1992, erhielt Eva Maria Preinfalk ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren an der Musikschule im Landkreis Passau. Mit 16 Jahren wechselte sie zu Kirill Troussov (München). Von 2011 bis 2015 studierte sie an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Julia Schröder und Prof. Ulf Hoelscher, sowie im Rahmen eines Erasmus-Stipendiums bei Prof. Anke Schittenhelm in Graz (Österreich). Seit Oktober 2015 setzt sie ihr Studium in den Studiengängen Master Violine und Schulmusik an der Hochschule für Musik Würzburg in der Klasse von Prof. Sören Uhde fort. Meisterkurse u. a. bei Prof. Daniel Gaede, Prof. Christian Altenburger, Prof. Dr. Friedemann Eichhorn und Prof. Markus Wolf ergänzen ihre musikalische Ausbildung.
Ihr großes Interesse an Kammermusik führte 2013 zusammen mit Anna-Victoria Baltrusch und Charlotte Foltz zur Gründung des Klaviertrios Ligeia und des Duos mit Lisa Wellisch (Klavier); mit beiden Ensembles geht sie einer regen Konzerttätigkeit nach. Neben ihrer Kammermusiktätigkeit spielte sie in namhaften Orchestern wie dem Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie. In der Spielzeit 2015/16 war sie Praktikantin beim Philharmonischen Orchester Gießen, für die Spielzeit 2016/17 erhielt sie eine Aushilfsstelle beim Philharmonischen Orchester Würzburg. Darüber hinaus absolviert sie im Rahmen der Bayrischen Orchesterakademie Praktika beim Philharmonischen Orchester Regensburg sowie den Hofer Symphonikern. Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin in der Kategorie Violine Solo bei Jugend Musiziert, erhielt 2014 ein Stipendium des DAAD und ist seit Februar 2017 gemeinsam mit Annabel Nolte (Violine) Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“.

zurück Charlotte Foltz
Charlotte Foltz wurde in München geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 9 Jahren. Nach dem Abitur studierte sie Cello bei Prof. Adriana Contino und Beverley Ellis an der Musikhochschule Freiburg, wo sie zusammen mit Eva Maria Preinfalk und Anna-Victoria Baltrusch im Jahr 2013 das Trio Ligeia gr├╝ndete. Da ihr Interesse schon immer auch sehr der Alten Musik galt, studierte sie zusätzlich Barockcello bei Werner Matzke an der Musikhochschule Trossingen, wo sie 2015 mit Auszeichnung abschloss. Ergänzt wurden ihre Studien durch Meisterkurse bei Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Kristin von der Goltz und Prof. Jaap ter Linden. Im Juli 2015 spielte sie als Stipendiatin des Rotary Clubs bei der Ansbacher Bachwoche. Sie widmet sich intensiv der Kammermusik aus allen Epochen und spielt in mehreren Ensembles, u.a. Chordae Freybergenses, dem Ensemble Auricula und dem Wolfsburger Ensemble Ciaconna. Neben ihrer pädagogischen Arbeit als Cellolehrerin an der Musikschule Wolfsburg wurde sie im Oktober 2016 in die Meisterklasse von Prof. Jan Freiheit an der Musikhochschule Leipzig aufgenommen, um dort den solistischen Abschluss im Fach Barockcello zu erwerben.

zurück Anna-Victoria Baltrusch
Anna-Victoria Baltrusch, 1989 in Berlin geboren, studierte nach dem Abitur ab 2008 an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau die beiden Studiengänge Klavier (bei Prof. Gilead Mishory) und Evangelische Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Martin Schmeding); im Oktober 2016 legte sie dort mit Auszeichnung ihr Konzertdiplom im Fach Orgel ab.
Anna-Victoria Baltrusch gewann zahlreiche Erste Preise bei Klavier- und Orgelwettbewerben (unter anderem beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2011) und ist seit vielen Jahren auch als Kammermusikerin erfolgreich.
Sie konzertiert als Organistin und Pianistin in Deutschland und dem europäischen Ausland. Im Januar 2012 debütierte sie mit einem Orgel-Recital in der Berliner Philharmonie und spielte mit Klangkörpern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Brandenburgischen Staatsorchester und dem NDR-Rundfunkchor.
Seit WS 2015/16 hat Anna-Victoria Baltrusch einen Lehrauftrag für Künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, seit Februar 2016 ist sie zusätzlich als Organistin an der Alten Tonhalle-Orgel des Neumünsters Zürich tätig.

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